Mindset

Glaubst du an dich? Wie du dein Selbstbewusstsein mit dieser Frage stärken kannst.

Als ich mir diese Frage zum ersten Mal gestellt habe, dachte ich mir: Ja klar glaube ich an mich. Ich arbeite seit Jahren an meinem Mindset, Logo glaube ich an mich! Ein Buch hat mich dann aber dazu inspiriert, mir diese Frage doch noch einmal genauer anzusehen. Also habe ich sie mir nochmal aufgeschrieben und mir bewusst gemacht, was diese Frage eigentlich heißt: Glaubst du wirklich an dich? Glaubst du daran, dass du das wirklich schaffen kannst, was du da vorhast? Oder denkst du über dich selbst, dass das Vorhaben utopisch ist?

 

Und wenn du selbst nicht daran glaubst, es zu schaffen, wieso beginnst du dann überhaupt damit?

 

Und dann hatte ich erst einmal Gänsehaut. Weil ich innerhalb weniger Sekunden merkte: Verdammt, ich glaube überhaupt nicht an mich selbst und mein Vorhaben. Zumindest habe ich tief im inneren sehr oft die Angst, dass etwas schief gehen könnte. Und mit der ehrlichen Antwort auf diese Frage zeigt sich auch gleich, wie man aktuell über sich selbst denkt. Seit ich mir zu jedem Vorhaben diese Frage stelle, hat sich aber vieles bei mir zum Positiven gewendet. Was diese Frage also bewirken kann, das erfährst du in diesem Beitrag.

 

Wenn du nicht daran glaubst, wieso versuchst du es dann überhaupt?

Mit Hilfe dieser Frage stellte ich fest, wie viele Dinge ich im Alltag mache, bei denen ich eigentlich nicht von Herzen daran glaube, dass ich sie schaffen kann. Ich fange also Dinge an, von denen ich, wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin, gar nicht glaube, dass ich sie erreichen kann. Die logische Folge daraus kann nur sein: Entweder ich glaube jetzt sofort daran, dass ich das schaffen kann. Oder aber ich höre sofort damit auf. Warum sollte ich einer Sache nachgehen, von der ich nicht glaube, dass ich sie schaffen kann? Dabei tun wir viele Dinge, weil andere sie von uns erwarten. Oder aber, weil wir bei uns selbst nicht so denken, wie wir über andere Personen denken würden.

 

Würdest du bei einer Person in deinem Umfeld glauben, dass sie das schaffen kann?

Diese Frage verstärkt nochmal den Effekt, dass wir unserem Umfeld sehr viel zutrauen – nur bei uns selbst plötzlich denken, dass wir nicht so fähig sind. Ich persönlich bin die, die in meinem Umfeld immer alle dazu motiviert, Dinge zu probieren. Einfach zu machen! Dem Herzen zu folgen. Und die auch immer sagt: Du kannst alles schaffen, was du möchtest!


Aber wenn es um meine eigenen Projekte geht, musste ich feststellen: So richtig glaube ich nicht immer an mich. Ich glaube an meine Projekte, aber nicht an mich. Wenn ich meine Projekte jemandem im meinem Umfeld geben würde, dann würde ich sofort sagen: Klar kannst du das schaffen. Du kannst alles schaffen, was du möchtest! Aber bei mir selbst? Immer wieder diese Unsicherheit. So wurde mir dann aber auch bewusst, dass ich es auch schaffen kann. Ich bin ja genauso ein Mensch wie alle anderen in meinem Umfeld. Wenn ich allen anderen alles zutraue, was sie machen möchten, dann kann ich das doch bei mir selbst auch mal tun!

 

Was würde dir dein Umfeld für dein Vorhaben sagen, wenn du die Frage stellst: Glaubst du an mich?

Im letzten Beitrag ging es darum, dass wir aus dem Umfeld oftmals hemmende Meinungen für unsere Vorhaben bekommen. Wir bekommen oft zu hören: „Bist du dir sicher, dass das so funktioniert?“. Vielleicht stellst du deinem Umfeld das nächste Mal einfach die Frage: Glaubst du daran, dass ich das schaffen kann? Du wirst sehen, diese Frage bewegt zum Nachdenken. Und Fakt ist: Jeder Mensch kann alles schaffen, was er oder sie möchte! Es gibt einfach nichts, was nicht machbar wäre. Probiere es aus, denn dein Umfeld wird es genauso sehen!

 

Die neue Grundvoraussetzung für alle meine Aufgaben: Ich glaube fest daran, dass ich das schaffen kann.

Seit ich diese Frage also ehrlich zu mir selbst beantwortet habe, frage ich mich bei jedem Vorhaben: Glaube ich wirklich daran, dass ich das schaffen kann? Und, wenn ja, wie kann ich es schaffen? Sollten dann doch noch Zweifel aufkommen, dann hinterfrage ich, ob ich dann überhaupt beginnen soll. Wozu sollte ich mit etwas beginnen, woran ich nicht glaube? Wenn ich nicht denke, dass ich einen Marathon laufen kann, warum sollte ich dann beginnen, dafür zu trainieren? Wenn ich also einen Marathon laufen möchte, dann bin ich ab sofort unabdinglich davon überzeugt, es zu schaffen und werde mein Training so anpassen, dass es funktioniert.

 

Wenn du an dich glaubst, hast du eine völlig andere Herangehensweise!

Sobald du ehrlich an dein Vorhaben glaubst, hast du eine komplett andere Herangehensweise. Ich gehe noch einmal auf das Marathonbeispiel ein. Wenn du dir vornimmst, einen Marathon zu laufen, du aber nicht davon überzeugt bist, es auch zu schaffen, wie wird dein Training dann aussehen? Und wie wird dein Training aussehen, wenn du zu 100 % daran glaubst? Du dir Informationen dazu einholst, welcher Zeitraum realistisch ist und einfach los startest?

 

Jedes Vorhaben, an das du glaubst, ist machbar.

Wenn du daran glaubst, es zu schaffen, wird plötzlich jedes Vorhaben überwindbar. Du kannst alles schaffen, wenn du daran glaubst. Sobald du an dich glaubst! Wenn du unausweichlich davon überzeugt bist, eine Sache zu schaffen, dann wirst du alle Parameter in deinem Leben darauf auslegen, es auch zu erreichen.

 

Deshalb stelle ich dir heute zum Abschluss noch einmal die Frage:

Glaubst du an dich? Glaubst du daran, dass du dein Vorhaben schaffen kannst?

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