Mentalfutter

Being happy – über die Meinung anderer…

„You know these days there are million of ways for people to tell you how to be. How to act in public, what’s cool, what’s not. What’s beautiful, what’s not. But do you know what I think is better than being cool? It’s being happy! You know, when somebody criticizes you or says something behind you back, those words that they say feel like those words are written all over you, all over your face. And then, those words start to become echos in your own mind. And then, there is a real risk that those words could become a part of how you see yourself. The moment you realize that you are not the opinion of somebody who doesn’t know you or care about you, that moment, when you realize that, is like you’re clean.”

Taylor Swift schreibt nicht nur großartige Songtexte, sie trifft mit ihren Worten auf ihren Konzerten, Interviews oder sonstigen Veranstaltungen auch ohne dabei zu singen immer wieder direkt ins Herz ihrer ganzen Fans. So auch in meines, vor allem seit dem Album „1989“. Ich höre mir ihre Lieder nicht einfach nur an, mich beschäftigen ihre Texte. Diese bringen mich dazu, mich tiefer mit dem auseinander zu setzen, was sie uns allen mitgeben möchte.

So passiert auch 2015, als ihr Live-Konzert der 1989-World-Tour auf Apple Music veröffentlicht wurde und sie den Text, den ich euch hier zitiert habe, benutzt hat, um auf das nächste Lied überzuleiten. Aber für mich und auch ganz bestimmt für viele andere, bedeutet dieser Text viel mehr als nur eine Überleitung und war damals für mich der Auslöser schlecht hin, mich mit vielen Problemen rund um mich herum auch tatsächlich außeinander zu setzen.

In einer Zeit, in der ich versucht habe, Menschen zu gefallen, denen offensichtlich nichts an mir gelegen ist, waren die Worte von Taylor wie ein Wegweiser für mich.

Übersetzt heißt das ganze nämlich in etwa, dass es heutzutage so viele verschiedene Wege gibt, in denen dir irgendwelche Leute sagen, wie du dein Leben zu leben hast. Es geht auch darum, dass wir uns dabei viel zu sehr von der Meinung von Leuten beeinflussen lassen, die uns noch nicht einmal richtig kennen.

Manchmal passiert es, dass wir uns dabei in etwas verlaufen. Vielleicht umgeben wir uns im Beruf mit den falschen Personen? Und wie ist das mit diesem großen Freundeskreis, den ich momentan habe?

Manchmal versucht man, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, auch jemandem zu gefallen, der von außen betrachtet ziemlich sicher absolut kein Interesse an unserer Person, unserer Seele und unserem Dasein ganz allgemein hat.

Die Worte von Taylor waren für mich der Auslöser dafür, über viele verschiedene Dinge nachzudenken, mir einige Fragen zu stellen und diese auch ehrlich an mich selbst zu beantworten. Einige dieser Fragen habe ich hier aufgelistet, weil ich denke, dass sie sehr hilfreich dabei sein zu können, was wichtig für einen sein sollte und was eben nicht:

  • Wem will ich denn eigentlich gefallen?
  • Warum will ich genau diesen Personen oder dieser einen Person gefallen?
  • Was bekomme ich von diesen Menschen, dass ich gerade ihnen gefallen möchte?
  • Wer sagt mir im Leben, was sich gehört und was nicht? Von wem lasse ich mich beeinflussen in meinem Denken, Handeln, Fühlen?
  • Wer sagt mir, dass die Denkweise jener Personen, von denen ich mich beeinflussen lasse, die richtige ist?
  • Haben die Worte, Meinungen und Denkweisen andere Personen bereits einen Einfluss darauf, wie ich mich selbst sehe? Sehe ich mich dadurch negativer oder besser? Fühle ich mich dadurch besser oder schlechter?
  • Wem will ich weiterhin die Macht geben, mich so zu beeinflussen?
  • Gibt es vielleicht Personen in meinem Umfeld, die sehr positiv über mich denken, deren Meinung mir wiederrum bisher nicht so wichtig war?

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